10 Ängste die Dich jeden Tag davon abhalten, erfolgreich zu werden | Art of Success

10 Ängste die Dich jeden Tag davon abhalten, erfolgreich zu werden

Diese Liste enthält 10 Ängste, die Dich langfristig davon abhalten, erfolgreich zu werden. Sie wird Dir helfen Dich von diesen Ängsten nicht aufhalten zu lassen und trotz ihnen bis zum Ende durchzuhalten!
Erfolg
Lukas Rehm
@rehmlukas

Lukas Rehm ist Gründer von Art of Success, Autor des Erfolgsratgebers Secret Art of Success und Student am Management Center Innsbruck. Mit einer Leidenschaft für persönliche Entwicklung hat Lukas diese Website ins Leben gerufen um gleichgesinnten Menschen das nötige Wissen zur Verfügung zu stellen, um langfristig ein erfolgreiches Leben zu führen.

Diese Liste enthält die 10 häufigsten Ängste und erklärt detailliert, wie Dich jede einzelne daran hindern kann, Deine Ziele zu erreichen und erfolgreich zu werden. Ich persönlich bin der Meinung, dass sich viel zu viele Menschen im Leben von ihren Ängsten kontrollieren lassen. Sie leben teilweise unbewusst, in ständiger Angst vor Fehlern und versuchen sich an die Gesellschaft anzupassen. Das bei dieser Art des Denkens kein Platz für Innovation, Träume und ein erfolgreiches Leben bleibt ist eigentlich logisch.

„Angst besiegt mehr Menschen als irgend etwas anderes auf der Welt.“ — Ralph Waldo Emerson

Sinn dieser Übung ist nicht, keine Angst mehr zu spüren. Vielmehr solltest Du in der Lage sein, Deine Ängste so weit zu kontrollieren, dass sie Dich auf Deinem Weg nicht bremsen, sondern helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nur dann, wenn Du mental bereit bist, vertretbare Risiken einzugehen, kannst Du Dein volles Potenzial ausschöpfen und Deine Ziele erreichen.

10 Ängste die Dich im Leben zurückhalten

Hier habe ich die 10 größten Ängste der Menschen zusammengefasst, um Dir die Reichweite dieser oftmals missverstandenen Emotion zu verdeutlichen.

#10: Das Unbekannte

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Im Laufe unserer Erziehung wurde uns ständig beigebracht, uns vor dem Unbekannten zu fürchten. Sei es der schwarze Mann oder sonstige Hirngespinste.

Unbewusst übernehmen wir diese Denkweise im Laufe unserer Jugend bis hin ins Erwachsenendasein. Viele Menschen denken, dass sie über das Unbekannte keine Kontrolle haben können und haben deshalb oftmals Angst davor. Das Problem an dieser Geschichte ist aber folgendes: Die Zukunft ist nicht vorhersehbar und daher unbekannt! Und welche Einstellung haben sich viele Menschen im Laufe ihres Lebens angeeignet? Vor dem Unbekannten Angst zu haben!

Das ist mitunter oft der Grund, warum die Mehrheit der Menschen der Zukunft nicht unbedingt positiv gegenüber steht. Man malt sich allerlei Szenarien aus, wie bestimmte Situationen verlaufen könnten — allein aus der Tatsache heraus, dass sie den wahren Ausgang in der Zukunft nicht kennen. Habe Vertrauen in Dich und wage es, das Unbekannte zu entdecken. Es ist dort meistens besser als Du denkst!

#9: Schmerz

Jede Entscheidung die wir treffen begründen wir innerlich mit Hilfe des Lust-Schmerz-Kalküls. Wir wollen Lust verspüren und Schmerz vermeiden. Soweit klingt das auch ziemlich logisch und nachvollziehbar. Schmerz ist also eine gute Sache, die uns dabei hilft die richtigen Entscheidungen zu treffen und uns von Situationen und Ereignissen fern zu halten, die uns Schmerzen bereiten könnten.

Der Mensch kennt nicht nur physischen , sondern auch emotionalen und psychischen Schmerz. Die Angst vor Schmerz ist deshalb grundsätzlich völlig gerechtfertigt, kann jedoch auch schnell dazu führen, dass Du Deine innere Neugier und Begeisterungsfähigkeit verlieren kannst. Kein Weg an die Spitze oder zum Erfolg wird nur von der Sonnenseite des Lebens geprägt sein. Wer sich dafür entscheidet nach mehr zu streben, wird mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit auf Niederlagen und Zurückweisungen stoßen. Hier trennen sich dann die Sieger vom Rest der Masse und diejenigen, die auch in Zeiten des momentanen Schmerzes durchhalten, werden reichlich belohnt!

The harder the battle, the sweeter the Victory!

#8: Die eigene Freiheit zu verlieren

Die Angst die Kontrolle über die eigenen Entscheidungen und das Leben zu verlieren ist in den Menschen tief verankert. Als kleines Kind konnte ich mir nie etwas Schlimmeres vorstellen, als in einem Gefängnis leben zu müssen. Nicht selbst entscheiden zu dürfen, wo ich hingehen darf, was ich aus meinem Leben machen kann und mit welchen Leuten ich mich umgebe. Freiheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen und das wertvollste Gut auf unserer Erde. Hier stellt sich allerdings die Frage, ob uns absolute Freiheit wirklich positiv beeinflusst?!

Tatsache ist, dass wir innerlich alle nach Freiheit streben. Freiheit bedeutet, selbst die Kontrolle zu haben und eigenständig entscheiden zu können. Es lohnt sich dafür hart zu arbeiten!

#7: Enttäuschungen

Diese Angst ist relativ schwer zu erklären. Man unterscheidet zwei Ängste, die mit Enttäuschungen in Verbindung stehen — zum einen, andere zu enttäuschen und zum anderen, sich selbst zu enttäuschen.

Niemand will selbst enttäuscht werden oder andere enttäuschen! Dennoch hat jeder von uns in seiner Kindheit einmal eine Situation erlebt, in der genau das passiert ist. Egal ob man selbst gesteckte Ziele nicht erreicht hat oder ob eine Person die Dir sehr nahe stand mit durchdringendem Blick den Satz „Ich bin wirklich enttäuscht von Dir!“ ausgesprochen hat. Die Angst vor Enttäuschungen entsteht also dann, wenn wir Bedenken haben, ob wir unsere eigenen oder externe Vorgaben und Anforderungen erreichen können. Es liegt auf der Hand, dass wir unser Bestes geben, um dieses Gefühl nicht zu spüren und unserm Umfeld von unseren Fähigkeiten überzeugen wollen. Richtig eingesetzt kann diese Angst also ein guter Motivator werden und für Deinen Erfolg mitverantwortlich sein!

#6: Kummer & Elend

Die Angst vor Kummer und Elend ist nicht unbedingt allgegenwärtig, aber dennoch zu erwähnen. Armut bezeichnet den Zustand des Menschen, in dem er aufgrund eines Mangels an Ressourcen nicht mehr in der Lage ist, seine Grundbedürfnisse vollständig zu befriedigen.

Elend ist darüber hinaus noch extremer als Armut. Es ist die fehlende Möglichkeit die eigenen, persönlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Die Rede ist von Zwischenmenschlichkeit, Anerkennung, Respekt oder Liebe. Niemand will menschliches Elende sehen, geschweige denn selbst erfahren.

#5: Angst vor Gespött

Die Angst vor Gespött ist eng mit der Angst vor Kritik oder Fehlern verbunden. Es ist eine Art sozialer Druck und kann, vor allem bei Menschen die in ihrer Jugend häufig gemobbt oder gehänselt worden sind, tiefe Wunden hinterlassen. Diese Menschen werden ihr Leben lang nichts versuchen, ausprobieren oder an ihre Grenzen gehen. Sie haben Angst vor Situationen in denen andere Menschen ihre Ideen bzw. ihre Person verspotten und durch den Dreck ziehen.

Der Mensch neigt dazu, sich in allen möglichen Situationen immer die Schlimmste Variante vorzustellen, die am Ende eintreten könnte. Jeder hat schon einmal vor vielen Menschen gesprochen und hat sich im Vorfeld vorgestellt wie er sich verspricht, den Text nicht mehr weiß oder einfach nur schlecht präsentiert. Das gilt es zu verhindern!

Stelle Dir in allen Situationen neben der Schlimmsten, auch die Aller Beste und eine realistische Variante vor. Diese Strategie und eine I give a S***-Mentalität gegenüber der Meinung anderer negativer Personen hilft, um diese Angst zu kontrollieren.

#4: Einsamkeit

Die Angst, mit der eigenen Meinung oder als Person alleine da zu stehen, ist sehr groß. Es geht also nicht nur um die physische Abwesenheit anderer Personen (die natürlich ebenso schlimm ist), sondern auch um die emotionale und psychische Einsamkeit.

Dieses Gefühl verspürt man oft, wenn man den eigenen Standpunkt gegen den der breiten Masse verteidigen muss. Man hat einmal ein Experiment mit 100 Personen in einem Raum durchgeführt, von denen 95 in den Vorgang eingeweiht waren. Man lies die Menge der Menschen per Hand abstimmen, ob bestimmte Tatsachen wahr oder falsch sind. Es wurden Striche gezeigt, die nach ihrer Länge zu beurteilen waren, Rechnungen oder allgemeine Fragen gestellt. 95 Personen im Raum haben immer für die falsche Lösung gestimmt und jetzt rate mal, was die anderen fünf machten? Sie passten sich der Masse an. Sie wollten emotional mit ihrem Standpunkt nicht alleine sein.

Stellt euch vor, es würde in der Gesellschaft niemanden geben, der sich für gewisse Prinzipien einsetzt, auch wenn alle gegen ihn sind. Eine langweilige Vorstellung!

#3: Zurückweisung

Diese soziale Angst bestimmt den Großteil unserer Handlungen. Wir neigen dazu, teilweise blind den Handlungen und Entscheidungen anderer zu folgen, denn das hilft uns, uns von Zurückweisungen des Gesellschaft fern zu halten. Wir fürchten Zurückweisungen, da wir unsere Existenz durch die Anerkennung und Wertschätzung anderer rechtfertigen und bewerten.

Es gibt auf der anderen Seite einige Personen, die behaupten, dass es in einer Gesellschaft voller Individuen den Begriff normal gar nicht geben sollte. Wenn das stimmen sollte, warum gibt es dann so viele Menschen die Angst davor haben in den Augen anderer Menschen, nicht korrekt zu handeln? Das bringt eine völlig neue Betrachtungsweise dieser Angst mit ins Spiel, die die Frage aufwirft, ob es in einer ethischen Infrastruktur wie unserer Gesellschaft eine Instanz geben sollte (gesellschaftliche Richtlinien) die etwas auf gut, schlecht, richtig oder falsch bewerten sollte.

#2: Der Tod

Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass diese Aufzählung an Ängsten eine Rangliste ist und nein. Dabei steht die Angst vor dem Tod nicht auf dem ersten Platz. Komisch, denn eigentlich sind alle Instinkte des Menschen darauf ausgelegt ihn vor dem Tod zu schützen. Auch Ängste an sich haben diese Aufgabe! Laut diversen Umfragen steht die Angst vor diesem Tag im Ranking jedoch nicht an erste Stelle.

Zum einen ist der Tod ein Phänomen, dessen Auswirkungen wir, wenn wir ihn selbst erfahren sollten, danach nichtmehr einordnen oder beschreiben können. Zum anderen gibt es Personen, die behaupten, dass diese Sichtweise vollkommen korrekt ist, da wir, sobald wir gestorben sind, keine menschlichen Emotionen wie z.B. Angst, mehr verspüren können. Die Angst vor etwas, das wir nicht spüren können, kann deshalb nicht begründet werden.

#1: Die Angst vor Fehlern

Die wohl größte Angst der Menschheit, ist die Angst vor Fehlern. Wir versuchen nahezu mit jeder Entscheidung Fehler zu vermeiden und den richtigen Weg zu gehen — die richtigen Dinge zu tun. Was die meisten nicht wissen ist, dass sie im gleichen Moment versuchen Erfolg, Freiheit und ein erfülltes Leben zu vermeiden.

Der Weg nach oben wird immer über Herausforderungen, Probleme, Niederschläge, Verluste und Zurückweisungen verlaufen. Es ist also völlig normal Fehler zu machen und falsche Entscheidungen zu treffen. Dennoch fürchten sich die Menschen davor?! Wenn man logisch überlegt sollte man sich über Niederschläge freuen. Daraus lernen, wieder aufstehen und weitermachen.

Ein geniales Zitat lautet folgendermaßen: Ein Mann sollte lernen seine Niederlagen ebenso zu feiern wie seine Siege. Er muss nur aufpassen, dass das nicht zur Gewohnheit wird! Niederlagen bieten unzählige Möglichkeiten Deine Strategien zu ändern, stärker aus ihnen hervorzugehen und zu reflektieren. Habe keine Angst vor Fehlern und lerne diesen Begriff von dem des Irrtums zu unterscheiden: Laut Reinhold Karner ist etwas, wenn Du es das erste mal falsch machst, ein Irrtum. Erst beim zweiten mal wird es erst zum Fehler!


Teile diesen Artikel mit Deinen Freunden

Einen Kommentar hinterlassen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr in der Kategorie Erfolg

Von Null auf Hundert und wieder zurück – Warum scheitern nicht schlimm ist

Katja Porsch24. Februar 2017
Interview mit Moritz Bauer über Selbstbewusstsein und Internet Marketing

[Interview] Moritz Bauer über Selbstbewusstsein und digitale Unternehmen

Lukas Rehm5. Dezember 2016
7 Gründe, warum Du Risiken eingehen sollst wenn Du jung bist

7 Gründe warum Du Risiken eingehen solltest wenn Du jung bist

Lukas Rehm11. Juli 2016