6 Wege um motiviert zu bleiben, wenn Du Dich überfordert fühlst | Art of Success

6 Wege um motiviert zu bleiben, wenn Du Dich überfordert fühlst

Die meisten Menschen, die sich überfordert fühlen, brauchen effektive Wege, um sich aus dieser Lage befreien und wieder neu motivieren zu können.
Motivation
Lukas Rehm
@rehmlukas

Lukas Rehm ist Gründer von Art of Success, Autor des Erfolgsratgebers Secret Art of Success und Student am Management Center Innsbruck. Mit einer Leidenschaft für persönliche Entwicklung hat Lukas diese Website ins Leben gerufen um gleichgesinnten Menschen das nötige Wissen zur Verfügung zu stellen, um langfristig ein erfolgreiches Leben zu führen.

Egal wie erfolgreich, produktiv oder reich man ist, es wird immer Momente geben, in denen man sich überfordert fühlt. Wenn das passiert, kann es extrem schwer werden, sich zu motivieren.

Unternehmer, aber auch deren Mitarbeiter brauchen also Strategien, die sie in solchen Situationen wieder auf die richtigen Weg bringen.

Wie Du Dich motivierst, obwohl Du Dich überfordert fühlst

Natürlich solltest Du regelmäßig Deine Komfort-Zone verlassen und in den meisten Situationen durchbeißen. Trotzdem wird es Zeiten geben, in denen Du einfach nicht arbeiten willst und Ruhe brauchst.

Es gibt viele Situationen, in denen man sich überfordert fühlen kann, doch diese 6 Wege werden Dir helfen, Dich zu motivieren und wieder mit Freude arbeiten zu können.

#1: Mach eine Pause

Der einfachste und dennoch schwerste Schritt ist, mit der Arbeit aufzuhören oder sich eine Auszeit zu nehmen. Das ist zunächst etwas kontraintuitiv.

Wenn Du Dich überlastet fühlst, sagt Dir Dein Geist und Dein Körper, dass Du eine Pause brauchst. Es wäre ein schwerer Fehler nicht auf diese Signale zu hören.

Auch wenn Deine Logik sagt, Du musst durchhalten, um Deine Aufgaben zu beenden, solltest du hier schlau handeln und einen Gang zurückschalten.

Auch wenn Deine Pause nur 5 bis 15 Minuten lang sein sollte reicht das meistens aus, um Dich abzulenken und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Gehe eine Runde spazieren, lenke Dich ab und schöpfe neue Energie.

Du musst verstehen, dass Deine Ergebnisse nicht besser werden, wenn Du an dieser Stelle weiterarbeiten würdest. Dein Gehirn kann sich nicht ununterbrochen auf komplexe Dinge konzentrieren.

Gewöhne Dir regelmäßige Pausen von der geistigen Arbeit an und Du wirst Dich besser bzw. weniger überfordert fühlen.

#2: Beende ein Projekt, bevor Du das nächste startest

Unser Geist hat ein gewisses Pensum an Aufmerksam, dass er auf Dinge, die wichtig sind, verteilen kann. Wenn es verbraucht ist, ist es verbraucht.

Wenn Du an komplizierten Projekten arbeitest, kannst Du Dir vorstellen, wie schnell dieses Pensum verbraucht ist.

Wenn Du zudem zwei wichtige Projekte, beruflich oder privat, zur gleichen Zeit beginnst, verschwendest Du Zeit, Energie und Ressourcen. Du wirst nur schwer in der Lage sein, in einen Flow-Zustand zu kommen und Ergebnisse werden auf sich warten lassen.

Das führt oft zu kurzzeitigen Depressionen und dem Gefühl der Überwältigung. Man denkt, dass man der Sache nicht gewachsen ist. Dass der Fehler schon im Vorfeld passiert ist, bedenken die Wenigsten.

Stell Dir vor, Du arbeitest an zwei bis zehn nicht fertiggestellten Projekten und kommst nirgends weiter. Wie demotivierend muss das bitte sein?!

Außerdem verschwendest Du Unmengen an Zeit um zwischen den verschiedenen Aufgaben und Projekten hin- und herzuwechseln. Bei jedem Wechsel müssen Deine Gedanken erst in die neuen Strukturen finden und das dauert teilweise länger als man denkt.

Nicht alle Projekte erzeugen die gleichen Ergebnisse, also wähle sie akribisch aus und beginne an der wichtigsten Baustelle zu arbeiten.

#3: Gib nicht immer Dein Bestes, sondern tue, was Du am besten kannst


Zuvor habe ich gesagt, dass Du ein Projekt erst beenden sollst, bevor Du das nächste startest. Jeder, der sich schon einmal als Gründer versucht hat weiß, dass das oft eine utopische Vorstellung ist.

In der Start-Up Phase eines Unternehmens muss sich der Gründer um viele Dinge gleichzeitig kümmern, um in einer angemessenen Zeit Erfolge zu erzielen.

Die Tatsache, dass Du Dich um viele Dinge gleichzeitig kümmern musst heisst aber nicht, dass Du alles selbst erledigen musst. Du musst nur ein Auge darauf haben.

Dir über Deine Stärken im Klaren zu sein, ist gerade hier extrem wichtig. Es hilft nicht nur Deinen Geschäften, sondern auch Deinem Selbstbewusstsein, wenn Du nur jene Dinge selbst übernimmst, bei denen Du Deine Stärken mit ins Spiel bringen kannst.

Alles andere solltest Du schlau delegieren und nur ein Auge darauf richten. Dein Aufmerksamkeits-Fokus sollte auf den Dingen liegen, die Du wirklich selbst umsetzen kannst.

#4: Schreibe Ideen auf und lasse sie reifen

Ich selbst komme oft in Situationen, in denen ich konzentriert an einer Aufgabe arbeite und mir währenddessen ständig Ideen für andere Bereiche in den Kopf schießen. Wie sollte man sich in so einer Situation also verhalten? Die aktuelle Aufgabe liegen lassen und sich den neuen Ideen widmen?

Das wäre meiner Meinung nach die falsche Variante. Denn Umsetzung dauert in den meisten Fällen deutlich länger als das Finden von Ideen.

Der Gedanke, die neuen Ideen „schnell umzusetzen“, um sich dann wieder der eigentlichen Aufgabe widmen zu können, ist also mehr als abwegig.

Wenn Du während der Arbeit neue Ideen haben solltest, dann schreibe sie auf und lasse sie erst einmal in Ruhe. Wenn es dann soweit ist, und Du Zeit für Ihre Umsetzung hast, kannst Du sie fokussieren.

#5: Vermeide Multitasking

In den meisten Fällen fühlst Du Dich überfordert, weil Du Dich auf zu viele Dinge gleichzeitig konzentrierst. Alle führenden Psychologen und Produktivitätsexperten unterstützen die Tatsache, dass Menschen nicht multitaskingfähig sind.

Es gibt gewisse Dinge, die wir gleichzeitig tun können. Zum Beispiel wird es Dir nicht schwer fallen während dem Spazieren gehen Musik zu hören, oder Auto zu fahren und mit Deinem Beifahrer zu reden.

Doch all das sind Tätigkeiten, die keine übermäßige Konzentration verlangen. Bei dem Versuch, gleichzeitig einen Film zu schauen, ein Buch zu lesen und von beidem etwas mitzukriegen wird Dein Denkvermögen an seine Grenzen kommen.

In diesem Fall musst Du einer der beiden Aktivitäten weniger Aufmerksamkeit schenken, um Dich auf die andere konzentrieren zu können.

Multitasking wird Dir nicht dabei helfen, mehr Dinge in kürzerer Zeit zu erledigen. Stattdessen produzierst Du Stress, der Dir das Gefühl der Überforderung vermitteln wird.

Konzentriere Dich auf eine Aufgabe und Du wirst motiviert und produktiv bleiben.

#6: Organisiere Dein Umfeld

Immer wenn ich mich überfordert fühle, ist das erste was ich mache, mein Umfeld zu organisieren. Dazu gehört mein Schreibtisch, mein Terminkalender und auch meine Gedanken.

Dein physisches Umfeld ist ein Spiegelbild Deines Geistes und auch umgekehrt können sich diese beiden Welten beeinflussen. Ein ordentliches Zimmer wird auch Deine Gedanken ordnen können.

Sobald Du beginnst Dein Leben außerhalb Deiner Arbeit zu organisieren wirst Du immer besser darin werden. Diese neuen Fähigkeiten im Bereich der Organisation und Entscheidungsfindung wird sich positiv auf Deine Arbeit auswirken.

Du fühlst Dich entspannter, selbstsicherer und weniger gestresst.

Die Umsetzung

Das Wort „über“ in „überlastet“ bedeutet, dass Dir in Deinem Leben etwas zu viel wird. Ein deutlicheres Signal, um Dinge zu vereinfachen und Dein Leben zu organisieren findet man selten.

Konzentriere Dich auf einen dieser 6 Wege und setze ihn um. Du wirst in kurzer Zeit spürbare Ergebnisse erzielen und entspannter durchs Leben gehen.


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