Der 3-Schritte Grundlagenkurs zum Thema Social-Media Marketing für Start-Ups | Art of Success

Der 3-Schritte Grundlagenkurs zum Thema Social-Media Marketing für Start-Ups

Gerade für kleine Unternehmen und Start-Ups ist das richtige Social-Media Marketing essentiell wichtig, um ihre Botschaft an ein großes Publikum zu bringen.
Entrepreneurship
Lukas Rehm
@rehmlukas

Lukas Rehm ist Gründer von Art of Success, Autor des Erfolgsratgebers Secret Art of Success und Student am Management Center Innsbruck. Mit einer Leidenschaft für persönliche Entwicklung hat Lukas diese Website ins Leben gerufen um gleichgesinnten Menschen das nötige Wissen zur Verfügung zu stellen, um langfristig ein erfolgreiches Leben zu führen.

Die sozialen Medien begegnen uns schon lange nicht mehr nur im privaten Leben, sondern auch im Laufe der stetigen Verbreitung von Start-Ups oder Unternehmen via Facebook, Twitter, LinkedIn und so weiter. Was vor einigen Jahren noch der letzte Schrei war, ist heute mehr oder weniger die Norm und diese Spielwiese bietet gerade für neue und innovative Ideen enorm viel Potenzial. Wie findest Du also heraus, welche Faktoren des Social-Media Marketings wichtig sind und welche Du mit gutem Gewissen vernachlässigen kannst?

Für Unternehmer und Personen, die sich zuvor noch nicht mit den weitreichenden Methoden und Möglichkeiten des Social-Media Marketings beschäftigt haben, kann diese Frage ohne Plan sehr schwierig zu beantworten sein. In welchen Netzwerken bin ich aktiv? Was darf oder sollte ich posten? Wie oft sollte ich etwas posten?

All das sind Fragen, die im Vorfeld geklärt werden sollten und dann im Laufe der Zeit in eine Art Workflow, mit geregelten Abläufen, übertragen werden sollte, der nach Bedarf dann auch an entsprechende Dienstleister auszulagern ist. Bevor Du also soziale Profile für Deine Projekte oder Unternehmen erstellst solltest Du diesen 3-Schritte Grundlagenkurs zum Thema Social-Media Marketing für Start-Ups durchlesen und beherzigen.

#1: Definiere Deine sozialen Netzwerke.

Bevor es daran geht sich mit Content, Bildern oder Werbung zu beschäftigen, solltest Du Dir über Deine primären und sekundären soziale Netzwerke Gedanken machen. Dafür ist es wichtig, Deine Zielgruppe genau zu definieren, um im Nachhinein dann zu prüfen, in welchen sozialen Netzen diese am aktivsten ist.

Klar ist da ein Gefühl das einem weiß macht, es sei logisch sich in möglichst vielen Netzwerken anzumelden und dort auch aktiv zu sein. Das birgt jedoch einige Gefahren. Vor allem am Anfang ist es wichtig, sich auf die wesentlichen Dinge, die maximale Ergebnisse bringen, zu konzentrieren. Du solltest Dir also über zwei Sachen im klaren sein:

1) Deine wertvollsten sozialen Netzwerke
2) Soziale Netzwerke, die für Dich wertlos sind

Warum ist es so wichtig, sich darüber im Klaren zu sein? Weil eine kundenfreundliche, wertvolle und gepflegte Beziehung auf einem oder zwei Kanälen langfristig am effektivsten ist. Hättest Du lieber einen oberflächlichen Kontakt mit mehreren hunderttausend Menschen oder eine enge Beziehung zu einigen zehntausend? Zweiteres wird sich vor allem langfristig auszahlen!

#2: Beständigkeit ist entscheidend.

Sobald Du Deine sozialen Netzwerke definiert hast, ist es im Laufe Deines Marketing Plans an der Zeit, Dir Gedanken über die Planung Deiner Beiträge und Bilder zu machen. Personen, die Deine Seite mit Gefällt-Mir oder Abonnieren markieren, erwarten sich einen Mehrwert im Sinne von wertvollen Beiträgen, passenden Bildern und gesonderten Angeboten. Es reicht nicht einfach nur präsent zu sein. Aktivität ist der Schlüssel zum Social-Media-Marketing Erfolg.

Wer übernimmt die herausfordernde und zeitaufwendige Aufgabe sich um Deinen sozialen Auftritt zu kümmern? Mach Dir Gedanken darüber, wer für die Erstellung, Pflege und Innovation Deiner Profile verantwortlich ist. Erstelle einen beständigen und durchdachten Plan, wie diese Person vorgehen soll und wann was gepostet werden soll. Manchmal ist es aber auch schlau, sich selbst einen Überblick über die Profile zu verschaffen und in der Anfangsphase selbst am Steuer zu sitzen. Delegiert kann im Nachhinein immer noch werden.

#3: Gehe Risiken ein und habe Vertrauen.

Die Risiken, die Du in sozialen Netzwerken eingehen kannst, hängen stark von Deiner Nische und Deinem Start-Up zusammen. Grundlegend ist es wichtig, die Konversation ein bisschen aufzulockern. Das geht zum Beispiel durch Bilder oder Beiträge von Behind-The-Scence Situationen oder dem schwierigen Alltag als Entrepreneur.

Wichtig ist es, dass die Beiträge höflich, nett beziehungsweise relevant sind und ein wenig Menschlichkeit mit ins Spiel bringen. Wie schon in einem Artikel zur Überzeugungskraft erwähnt, mögen die Menschen transparente und authentische Dinge lieber als perfekt geschliffene.


Foto/Titelbild: Flickr, Jason Howie

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